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Das Online-Magazin des
EMEK-Solidaritätvereins

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Aktualisiert am: 07.01.2012

 

 

 

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Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei verteidigen!

Nach Angaben des Zeitgenössischen Journalistenverbandes sind derzeit in der Türkei 99 Journalisten inhaftiert. Der türkische Justizminister spricht dagegen von lediglich acht verhafteten bzw. verurteilten Journalisten. Alle anderen säßen nicht wegen journalistischer, sondern terroristischer Aktivitäten hinter Gittern. Diese Zahl war am 21. Dezember 2011 auf einen Schlag gestiegen, weil Justiz- und Sicherheitsbehörden 41 Journalisten festgenommen hatten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Unterstützung verbotener kurdischer Organisationen vor. Weiter lesen

Richtungswechsel ausgeblieben

Türkischer Gewerkschaftsbund bestätigt Führung. Linker Flügel fordert Abkehr vom Kuschelkurs mit Ankara

Nick Brauns

Ein Richtungswechsel an der Spitze des größten türkischen Gewerkschaftsbundes mit seinen rund 2,13 Millionen Mitgliedern blieb auf der 21. Generalversammlung von Türk-Is in Ankara aus. Doch die Oppositionsplattform »Kraft durch Einheit« konnte auf dem am Sonntag zu Ende gegangenen viertägigen Kongreß den Unmut vieler Gewerkschaftsmitglieder am Kuschelkurs der Türk-Is-Führung gegenüber der neoliberalen AKP-Regierungspolitik artikulieren. Der bisherige Generalsekretär Mustafa Kumlu wurde zwar mit 223 Stimmen im Amt bestätigt. Doch sein Herausforderer, der Vorsitzende der Ölarbeitergewerkschaft Petrol-Is, Mustafa Öztaskin, kam immerhin auf 127 Stimmen. Er wurde unterstützt durch eine Plattform von zehn der insgesamt 30 in Türk-Is organisierten Einzelgewerkschaften, darunter neben Petrol-Is, der Journalistenverband TGS, die Organisation der Luftfahrtbeschäftigten Hava-Is und die Transportarbeitergewerkschaft Tümtis. Weiter lesen

Schlag gegen die Pressefreiheit

Türkische Polizei durchsucht linke Medien. Militär setzt Angriffe auf PKK fort

Nick Brauns

Die türkische Polizei hat am Dienstag zu einem landesweiten Schlag gegen linke und prokurdische Medien ausgeholt. In sieben Provinzen wurden die Büros der Tageszeitung Özgür Gündem, der Nachrichtenagenturen Dicle und Etkin, Druckereien sowie Privatwohnungen durchsucht. In der durch Erdbeben zerstörten Stadt Van beschlagnahmte die Polizei in einem als Pressebüro dienenden Zelt alle Computerfestplatten. Unter den mindestens 35 Festgenommenen sind zahlreiche Journalisten, darunter auch ein Photograph der Presseagentur AFP sowie eine Reporterin der sozialistischen Tageszeitung BirGün. Weiter lesen

MEINUNGSFREIHEIT IN DER TÜRKEI

Wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Vereinigung werden zwei Journalisten in der Türkei der Prozess gemacht. Ihnen drohen 15 Jahre Haft.VON JÜRGEN GOTTSCHLICH

Protest türkischer Journalisten gegen die Untersuchungshaft von Ahmet Sik und Nedim Sener im September in Istanbul. Bild:  dapd

ISTANBUL taz |  Gestern begann in Istanbul nach neunmonatiger Untersuchungshaft der Prozess gegen zwei der bekanntesten Journalisten des Landes. Die für ihre investigativen Recherchen mehrfach ausgezeichneten Schreiber Ahmet Sik und Nedim Sener werden der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagt. Die Höchststrafe in dem Verfahren, das nach wenigen Stunden vertagt wurde, beträgt 15 Jahre Haft. Anlass für die Anklage der Staatsanwaltschaft sind jeweils Bücher über die einflussreichste islamische Sekte der Türkei, die so genannte "Gülen Bewegung". Weiter lesen

Ermordete Dorfbewohner bestattet

Nick Brauns

Zehntausende Menschen beteiligten sich am Wochenende an den Trauerfeiern für 35 zuvor im türkisch-irakischen Grenzgebiet durch einen Luftangriff getötete zumeist minderjährige Dorfbewohner in Uludere in der türkischen Provinz Sirnak. Mit Sprechchören wurde die Guerilla zu einem Vergeltungsschlag aufgerufen. Weiter lesen

 

Massaker im Grenzgebiet

Türkische Armee tötet Dutzende kurdische Zivilisten. Hinweise auf chemische Waffen

 

Nick Brauns

Bei einem türkischen Luftangriff wurden in der Nacht zum Donnerstag in der Provinz Sirnak mindestens 35 kurdische Zivilisten getötet. 24 Tote gehören einer einzigen Familie an. Die meisten der Getöteten sind Kinder und Jugendliche. Die Armee hatte eine Gruppe von Schmugglern möglicherweise für Guerillakämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans PKK gehalten. Weiter lesen

Alle Unterdrückten vereinigen

Türkei: Erste Konferenz des neugebildeten »Kongresses der Volksdemokratie« hat in Ankara getagt

Nick Brauns

Unter dem in 13 verschiedenen Sprachen geschriebenen Motto »Wir vereinigen uns« kamen am Wochenende in Ankara 800 Delegierte aus allen Teilen der Türkei zur ersten Konferenz des neugebildeten »Kongresses der Volksdemokratie« (HDK) zusammen. Zu der linken Sammlungsbewegung hatten verschiedene Abgeordnete des aus prokurdischen und sozialistischen Parteien gebildeten »Blocks für Arbeit, Demokratie und Freiheit« aufgerufen. Der aus rund 20 Parteien und Organisationen gebildete Block hatte bei den Parlamentswahlen im Juni 36 Direktmandate erobert, darunter neben Vertretern der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie BDP auch drei für die radikale Linke. Der inhaftierte Vorsitzende der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, Abdullah Öcalan, hatte nach der Wahl dazu aufgefordert, das Wahlbündnis zu einer dauerhaften Allianz aus prokurdischen Organisationen und Sozialisten zu erweitern. Weiter lesen

Ankara setzt auf Repression

90 weitere BDP-Politiker in Haft. Türkischer Premier wirft deutschen Stiftungen Terrorfinanzierung vor. Zeugen nach Schießerei in Batman eingeschüchtert

Nick Brauns und Claudia Wangerin

Während die Fraktion der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie BDP zu Monatsbeginn ihren Parlamentsboykott in der Türkei beendet hat, geht die Repression gegen ihre Mitglieder unvermindert weiter.

Antiterroreinheiten der türkischen Polizei nahmen am Dienstag in Istanbul und Diyarbakir rund 90 BDP-Politiker fest. Die islamisch-konservative AKP-Regierung wirft ihnen Mitgliedschaft in der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vor. Im September waren bereits 771 BDP-Mitglieder, Gewerkschafter und Menschenrechtsaktivisten festgenommen worden, von denen 286 weiterhin in Haft sind. Unterdessen beschuldigte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan nicht näher genannte »deutsche Stiftungen«, die von türkischer Seite als terroristisch eingestufte PKK zu finanzieren. Über Kredite für Infrastrukturprojekte der kurdischen Lokalverwaltungen – etwa zur Modernisierung von Abwassersystemen –werde auf offiziellem Weg Geld an die PKK geschickt, behauptete Erdogan. Der deutsche Botschafter in Ankara, Erhard Pohl, wies die Vorwürfe zurück. Parteistiftungen hätten nichts mit Infrastrukturprojekten zu tun. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GiZ) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seien mit Erlaubnis der türkischen Regierung im Land aktiv. Weiter lesen

Türkei: Journalistin stirbt nach Haft

Istanbul. Offensichtlich aufgrund verweigerter medizinischer Behandlung in Haft ist am Donnerstag in Istanbul eine im Juni aus dem Gefängnis entlassene Journalistin und Übersetzerin verstorben. Suzan Zengin, Mitarbeiterin des sozialistischen Arbeiter-Bauern-Journals und des Istanbuler Umut-Yayincilik-Verlages, war vor zwei Jahren verhaftet worden. Ihr wurde aufgrund ihrer Verlagstätigkeit eine Mitgliedschaft in der illegalen maoistischen TKP-ML sowie die Veröffentlichung von Artikeln mit »krimineller Lyrik« vorgeworfen. Nach Informationen von Journalistenvereinigungen wurden ihr in der Haft Medikamente und Untersuchungen verweigert. Für Zengins Freilassung hatten sich zahlreiche Schriftsteller- und Journalistenvereinigungen und das internationale PEN-Zentrum eingesetzt. Mindestens 60 weitere zumeist linke, prokurdische und laizistische Journalisten und Schriftsteller befinden sich noch in türkischer Haft. Nick Brauns

Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2011/10-15/029.php

Neue Etappe

Hintergrund. Die kurdische Frage nach der Parlamentswahl in der Türkei

Nick Brauns

Es gäbe zwei Alternativen, hatte Abdullah Öcalan im Vorfeld der türkischen Parlamentswahlen vom 12. Juni erklärt. Entweder leite die Regierung einen offiziellen Lösungsdialog mit der kurdischen Seite ein; oder der Konflikt, der in den letzten Jahrzehnten bereits 40000 Menschenleben gekostet hat, eskaliere in einem auch auf die türkischen Städte übergreifenden »revolutionären Volkskrieg«. Dies ist keine leere Drohung, denn weiterhin sehen Millionen Kurden den seit seiner Verschleppung 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali im Marmarameer gefangen gehaltenen Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als ihren politischen Repräsentanten. Weiter lesen

Ankara setzt auf Krieg

Massenverhaftungen kurdischer Politiker in der Türkei

Nick Brauns

Das türkische Parlament hat am Donnerstag das Mandat für grenzüberschreitende Militäroperationen gegen die Guerilla der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) um ein Jahr verlängert. Nur die Fraktion der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie (BDP) stimmte gegen die Resolution, auf deren Grundlage die türkische Luftwaffe bereits seit Mitte August massive Angriffe auf Ziele im kurdischen Nordirak fliegt. Auch eine Bodenoffensive ist offenbar in Vorbereitung. Weiter lesen

Boykott im türkischen Parlament

Kurden protestieren gegen Repression. Kemalistische Abgeordnete geben auf

Nick Brauns

Nach einem zweiwöchigem Boykott der Parlamentsarbeit haben die Abgeordneten der größten türkischen Oppositionspartei am Montag nachmittag ihren Eid abgelegt. Die Mitglieder der kemalistischen Republikanische Volkspartei (CHP) hatten bei der konstituierenden Parlamentssitzung am 28. Juni die Vereidigung verweigert, da zwei ihrer gewählten Abgeordneten weiterhin unter dem Vorwurf der Verwicklung in Militärputschplanungen in Untersuchungshaft sind. Ohne auf das Schicksal der Inhaftierten einzugehen, einigte sich die CHP nun jedoch mit der regierenden islamisch-konservativen AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf eine gemeinsame Erklärung, wonach die Lösung aller Konflikte ausschließlich in der Großen Nationalversammlung der Türkei stattfinden solle. Weiter lesen

Kurdenpartei droht mit Boykott

Türkei: AKP versucht, durch Parlamentsausschlüsse absolute Mehrheit zu schaffen

Nick Brauns

Nach der Aberkennung des Abgeordnetenmandates eines kurdischen Politikers und der fortdauernden Inhaftierung weiterer Oppositionsabgeordneter befindet sich die Türkei zwei Wochen nach den Parlamentswahlen in einer schweren politischen Krise. 35 Abgeordnete des aus prokurdischen und sozialistischen Parteien gebildeten »Blocks für Arbeit, Demokratie und Freiheit« wollen das Parlament so lange boykottieren, »bis die Regierung konkrete Schritte zur Aufhebung dieser rechtswidrigen und undemokratischen Entscheidung unternimmt«, hieß es in einem Ende vergangener Woche veröffentlichtem Statement. Weiter lesen

Rebellieren, leben

Türkei: Mesopotamisches Sozialforum beendet. Erdogan droht PKK

Nick Brauns

Während die türkische Regierung versucht, den Konflikt mit der Arbeiterpartei Kurdistans PKK militärisch zu lösen, ist am Sonntag in der heimlichen Hauptstadt Kurdistans das zweite Mesopotamische Sozialforum zu Ende gegangen. Vier Tage lang hatten sich rund 2000 Menschen in Diyarbakir über Möglichkeiten zur Überwindung von Ausbeutung, Krieg, Umweltzerstörung und Patriarchat ausgetauscht. »Rebellion für das Leben« stand auf einem Transparent, das Umweltaktivisten aus der Schwarzmeerregion gemalt hatten. Weiter lesen

Provokation nach der Wahl
Willkür in der Türkei: Kurdischem Politiker Mandat aberkannt

Nick Brauns, Diyarbakir

Noch vor der Vereidigung der am 12. Juni neugewählten Parlamentsabgeordneten hat der Hohe Wahlrat der Türkei YSK einem führenden kurdischen Politiker aufgrund seiner politisch bedingten Vorstrafe das Mandat aberkannt. Der mit 77709 Stimmen in Diyarbakir gewählte Hatip Dicle und fünf weitere Kandidaten des aus der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie BDP und sozialistischen Parteien bestehenden Wahlblocks für Arbeit, Demokratie und Freiheit befinden sich trotz ihrer Wahl ins Parlament aufgrund laufender Ermittlungsverfahren weiterhin im Gefängnis. Dicle war 1994 gemeinsam mit Leyla Zana und weiteren kurdischen Abgeordneten aus dem Parlament heraus verhaftet und wegen angeblicher PKK-Mitgliedschaft für zehn Jahre inhaftiert worden. Ende 2009 wurde Dicle als Sprecher des aus kurdischen Zivilorganisationen gebildeten »Kongresses für eine Demokratische Gesellschaft« (DTK) erneut unter dem Vorwurf der PKK-Mitgliedschaft verhaftet.
Weiter lesen

»Revolutionäre Ansätze für alle Probleme«

Linke Organisationen in der Türkei planen den Zusammenschluß. Am Programm wird noch gearbeitet. Ein Gespräch mit Ender Imrek

Yücel Özdemir
Der stellvertretende Vorsitzende der »Partei der Arbeit« (EMEP), Ender Imrek, gehört dem Vorbereitungsausschuß für die neue linke Partei in der Türkei an. Sie soll sich aus prokurdischen und sozialistischen Organisationen bilden.

Bei der Parlamentswahl im Juni traten die prokurdische »Partei für Frieden und Demokratie« (BDP), Ihre »Partei der Arbeit«, EMEP, und zahlreiche weitere linke Organisationen gemeinsam als »Block für Arbeit, Demokratie und Freiheit« an. Warum soll aus dem Bündnis nun eine Partei werden?

Der Block war eine Möglichkeit, gemeinsam mit unabhängigen Kandidaten die Zehnprozenthürde zu überwinden und 36 Mandate zu erobern. Doch als gemeinsame Partei hätten die im Block zusammengeschlossenen Kräfte die Hürde nicht nur überwinden, sondern auch wesentlich mehr Abgeordnete ins Parlament schicken können. Weiter lesen

»Wir haben hier alle Angst«

Türkei: Polizei und Armee schüchtern kurdische Trauergäste ein

Claudia Wangerin, Batman

Während die türkische Armee nach Medienberichten eine Bodenoffensive gegen mutmaßliche Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak vorbereitet, fühlen sich viele Kurden im Südosten der Türkei an den Staatsterror der 1990er Jahre erinnert. Weiter lesen

Spuk vorbei
Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli von Istanbuler Gericht freigesprochen

Nick Brauns

Der in Köln lebende türkischstämmige Schriftsteller Dogan Akhanli ist am Mittwoch von einem Gericht in Istanbul vom Vorwurf der Beteiligung an einem politisch motivierten Raubmord freigesprochen worden. Zuvor hatten schon die Söhne des Opfers ausgesagt, daß Akhanli nicht der Mörder ihres Vaters sei. Während die Staatsanwaltschaft trotzdem eine erschwerte lebenslange Freiheitsstrafe gefordert hatte, folgte das Gericht am vierten Verhandlungstag dem Antrag der Verteidiger auf Freispruch. »Der Spuk ist vorbei«, erklärte Verteidiger Haydar Erol nach der Urteilsverkündung. Akhanli, gegen den seit Ende letzten Jahres ein Einreiseverbot in die Türkei besteht, hatte an der Verhandlung nicht teilgenommen. Weiter lesen

Unterschriftenaktion zur Stärkung der Solidarität!

Solidarität mit dem Wahlbündnis „Arbeit, Demokratie und Frieden“ in der Türkei
Am 12. Juni 2011 finden in der Türkei Parlamentswahlen statt. Eine wahre parlamentarische Repräsentanz der Bevölkerung in der Türkei wird seit Jahren durch ein undemokratisches Wahlgesetz verhindert, dessen Kernstück die 10 Prozent Wahlhürde bildet. Dutzende Parteien werden so aus den Parlamenten ausgeschlossen; der politische Wille der WählerInnen in der Türkei schlichtweg ignoriert und missachtet!

Solidarität mit dem Wahlbündnis
„Arbeit, Demokratie und Frieden“ in der Türkei

Sehr geehrter Herr Harald Weinberg,
Die Föderation der kurdischen Vereine, YEK-KOM und die Föderation Demokratischer Arbeitsvereine, DIDF in Deutschland unterstützen die KandidatInnen vom Wahlbündnis für „Arbeit, Demokratie und Frieden“ bei den Parlamentswahlen am 12. Juni 2011.

Panzerwagen gegen Arbeiter

Internationaler Gewerkschaftsbund ruft zur Solidarität mit türkischen Kollegen auf
Nick Brauns
Wegen ihrer Teilnahme an einer Demonstration hat die türkische Regierung eine Massenklage gegen 111 Gewerkschafter initiiert. Die Staatsanwaltschaft fordert in dem am 3. Juni in Ankara beginnenden Prozeß Haftstrafen bis zu fünf Jahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und Gefährdung der öffentlichen Ordnung.

Schmutziger Wahlkampf

Massenfestnahmen und Drohungen sollen vor türkischen Parlamentswahlen Opposition schwächen
Nick Brauns
Innerhalb von 50 Tagen hat die türkische Polizei kurz vor den Parlamentswahlen am 12. Juni rund 2500 Menschen inhaftiert. Gegen 400 von ihnen wurden mittlerweile Haftbefehle ausgesprochen. »Wir bewegen uns auf die Tage des Militärputsches von 1980 zu, als Stadien, Schulen und Felder mit Inhaftierten überschwemmt wurden«, warnt die Führung der linksgerichteten Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes KESK angesichts dieser massiven Repressionswelle, die sich während des Wahlkampfes fast ausschließlich gegen die linke und prokurdische Opposition richtet.

RS 2/2011 zur Info an Mitglieder und Freunde

Liebe Freunde von AI,
anbei 6 Seiten mit Unterstützerunterschriften für Eure Gewerkschaftskampagne in der Türkei. Die Unterschriften wurden bei der 1.Mai-Veranstaltung in Kassel am EMEK-Soli- Stand gesammelt.

ARBEITERN IN DER TÜRKEI WERDEN
IHRE RECHTE VERWEIGERT

Unterschriftenaktion
Seite 1
Seite 2

Schlag gegen Linke in der Türkei

Nick Brauns
Ankara. Massenverhaftungen von Oppositionellen überschatten den Wahlkampf zu den türkischen Parlamentswahlen am 12. Juni. So hat die Polizei bei Razzien in der Nacht zum Dienstag in Istanbul 34 linke Aktivisten festgenommen. Durchsucht wurden unter anderem der »Verein für Rechte und Freiheiten«, ein Kulturzentrum und das Büro einer Jugendorganisation. Unter den Festgenommenen sind auch drei Mitglieder der in der Türkei, aber auch in Europa populären linken Musikgruppe »Grup Yorum«. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt die Festgenommenen, mit der illegalen Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front (DHKP-C) in Verbindung zu stehen.

McCarthy in der Türkei

Opposition beklagt Journalistenverfolgung durch Erdogan-Regierung
Nick Brauns
Ein Istanbuler Gericht hat am Samstag Haftbefehle gegen zwei der bekanntesten regierungskritischen Journalisten wegen »Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation« erlassen. Ahmet Sik und Nedim Sener waren am Donnerstag gemeinsam mit sechs weiteren nun aus der Haft entlassenen Journalisten und Schriftstellern festgenommen worden. Den jetzt ins Gefängnis Metris bei Istanbul gebrachten Journalisten wird vorgeworfen, in mutmaßliche Putschpläne eines Ergenekon genannten Netzwerkes aus Militärs, nationalistischen Politikern und Akademikern verwickelt zu sein.

»Die AKP-Regierung ist kein Modell für den Nahen Osten«

Reallohnverluste und Einschränkung des Streikrechts. Gewerkschaft verneint Vorreiterrolle Ankaras. Ein Gespräch mit Döndü Taka Çinar
Nick Brauns und Johannes Schulten
Döndü Taka Çinar ist vor einigen Wochen als erste Frau zur Vorsitzenden der »Konföderation der Gewerkschaften der öffentlichen Bediensteten« (KESK) gewählt worden. Die KESK ist mit 230000 Mitgliedern der zweitgrößte Verband in diesem Sektor

Wunden der Vergangenheit

Massengräberfunde in der Türkei. Kurden fordern Wahrheitskommission
Nick Brauns
Mehrere in den letzten Wochen entdeckte Massengräber in den kurdischen Landesteilen der Türkei lassen die Wunden der Vergangenheit wieder aufbrechen. Bis zu 17000 Menschen – Guerillakämpfer, Kommunalpolitiker, Journalisten, Anwälte und einfache Bauern – gelten seit den 90er Jahren als »verschwunden«. Sie wurden im Krieg gegen die Arbeiterpartei Kurdistans PKK von staatlichen Todesschwadronen verschleppt, von der Militärpolizei Jandarma vorgeladen oder nach ihrer Gefangennahme extralegal hingerichtet.

Dogan-Konzern verkauft Hürriyet

Die international wohl bekannteste türkische Tageszeitung Hürriyet (Freiheit) steht zum Verkauf. Auch die Fernsehsparte der in vielen Bereichen aktiven Dogan-Yayin-Holding wird veräußert. Konzernchefin Arzuhan Dogan Yalcindag hat die US-Investmentbank Goldman Sachs mit der Abwicklung beauftragt. Bis zum 1. Februar sollen erste Gebote eingehen.

Pläne für Selbstverwaltung
Türkei: Verbotsdrohung gegen kurdische Partei wegen Vorschlags demokratischer Autonomie

Mit indirekten Verbotsdrohungen gegen die im Parlament vertretene prokurdische Partei für Frieden und Demokratie BDP reagieren Vertreter des türkischen Staates auf die Forderung kurdischer Vereinigungen nach »demokratischer Autonomie«.

Auf einer Tagung am vergangenen Wochenende in Diyarbakir hatte der aus Vertretern kurdischer Nichtregierungsorganisationen, Intellektuellen und BDP-Politikern gebildete »Kongreß für eine Demokratische Gesellschaft« DTK den vom inhaftierten Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, Abdullah Öcalan, als Lösung vorgestellten Vorschlag einer demokratischen Autonomie konkretisiert.

Tekel-Arbeiter sind zurück in Ankara

Arbeiter des staatlichen türkischen Tabakmonopols Tekel wollen zum ersten Jahrestag ihrer Proteste am Samstag in Ankara demonstrieren. Am Freitag starteten Busse aus Istanbul, dem westtürkischen Izmir und dem kurdischen Diyarbakir. Die Arbeiter wollen sich im Abdi-Ipekci-Park in Ankara versammeln, wo vor einem Jahr ihr Streikcamp von der Polizei mit Wasserwerfern und Tränengasgranaten überfallen wurde.

»Das Verfahren hat politischen Hintergrund«
Mit Hilfe der deutschen Justiz geht die Türkei gegen eine kurdische Zeitung vor. Ein Gespräch mit Özgür Recberlik

Özgür Recberlik ist verantwortlicher Redakteur der im hessischen Neu-Isenburg erscheinenden prokurdischen Tageszeitung Yeni Özgür Politika, die europaweit in einer Auflage von 10000 Exemplaren vertrieben wird

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Yeni Özgür Politika wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz – also das PKK-Verbot – eingeleitet. Was wird Ihnen als verantwortlichem Redakteur konkret vorgeworfen?

Lebenslang für türkische Soziologin
Türkische Presse phantasiert über Zerwürfnis zwischen Öcalan und Bürgermeister von Diyarbakir

Nick Brauns

Die türkische Soziologin Pinar Selek wurde am Dienstag vom Obersten Gerichtshof der Türkei zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß Selek als führendes Mitglied der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK am 9. Juli 1998 einen Bombenanschlag im Gewürzbasar von Istanbul verübt habe...

»Irgendwann wird auch das Original gewählt« Parteien, die gegen Migranten mobil machen, werden Stimmen an NPD und andere verlieren. Gespräch mit Sevim Dagdelen

Sevim Dagdelen ist Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik der Bundestagsfraktion Die Linke

Ein Viertel der deutschen Bevölkerung ist ausländerfeindlich eingestellt, jeder Vierte wünscht sich gar eine »deutsche Volksgemeinschaft«. Die Ergebnisse einer am Mittwoch vorgestellten Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (jW berichtete) sind beängstigend. Waren sie auch absehbar?

Ja. Seit dem 11. September 2001 und besonders nach dem Mord am niederländischen Regisseur Theo van Gogh erleben wir weltweit eine extreme Zunahme islamfeindlicher Einstellungen –auch hierzulande. Der Islam wird seither völlig verzerrt und einseitig mit Terrorismus gleichgesetzt. Zu dieser Stimmungsmache gegen Migranten und Muslime im besonderen hat die herrschende Politik maßgeblich beigetragen. Die Debatten in Politik und Medien sind von Klischees, Vorurteilen und Ressentiments durchsetzt. Es war eine Frage der Zeit, bis sich das auch in der Stimmung der Bevölkerung niederschlägt. >weiter lesen

Die neuen Partner in Ankara

Berlin soll seine Weigerung, die Türkei in die EU aufzunehmen, fallenlassen. Dies verlangt der
türkische Staatspräsident anlässlich des Besuches seines deutschen Amtskollegen. >
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Regierung widerlegt Bosbachs Lüge von der Integrationsverweigerung

"Wenn man die amtlichen Zahlen kennt, fällt es schwer, angesichts der Äußerungen von Wolfgang Bosbach nicht von gezielten Attacken gegen Migrantinnen und Migranten zu sprechen, die ein Klima der Diskriminierung, Einschüchterungen, Anfeindungen und Beleidigungen legitimieren soll. Die Regierung selbst widerlegt seine Lüge von der Integrationsverweigerung", erklärt Sevim Dagdelen zur Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Anfrage zur Teilnahme an Integrationskursen. Die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE >weiter lesen

Friedensdelegation in der Türkei als letzter Dialogversuch der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans

Eine aus Flüchtlingen und Guerillakämpfern bestehende Friedensdelegation ist in der Nacht zum Dienstag am türkisch-irakischen Grenzübergang in Silopi von Zehntausenden Anhängern der kurdischen Partei für eine Demokratische Gesellschaft (DTP) begrüßt worden. Die Reise der Gruppe aus den kurdischen Gebieten im Nordirak in die Türkei geht auf eine Initiative des zu lebenslanger Haft verurteilten ehemaligen Führers der illegalen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) Abdullah Öcalan zurück. Er will damit offenbar der türkischen Regierung in ihren halbherzigen Reformplänen gegenüber den Militärs den Rücken stärken. Die Mitglieder der Reisegruppe wurden unmittelbar nach ihrem Grenzübertritt von türkischen paramilitärischen Polizisten festgenommen und verhört. Während 29 Teilnehmer nach stundenlangen Verhören in die Freiheit entlassen wurden, wurden fünf Personen unter dem Vorwurf der PKK-Mitgliedschaft einem Haftrichter vorgeführt, jedoch ebenfalls im Laufe des Dienstags freigelassen. Im Laufe der Woche wird noch eine weitere Friedensgruppe kurdischer Exilpolitiker aus Europa in der Türkei erwartet. >weiter lesen

*Turkey: The right of refugees to return with dignity*

Amnesty International calls on the Turkish authorities to allow Turkish citizens of Kurdish origin to return without fear of harassment and discrimination as refugees begin to leave the Mahmur
camp in northern Iraq.

Twenty-six Turkish citizens of Kurdish origin returned to Turkey from the refugee camp in Iraq earlier this week and many others are expected to follow.

The UN-administered Mahmur camp is currently home to some 11,000 refugees, who fled Turkey during the 1990s to escape human rights abuses following armed clashes between the outlawed Kurdish Workers Party (PKK) and the Turkish army.>weiter lesen

Vorauseilender Gehorsam in der ARD

"Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach diktiert der ARD, mit wem er diskutiert und mit wem nicht", kommentiert der Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Hendrik Thalheim, die Ausladung von Sevim Dagdelen, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, durch die Redaktion der Sendung "Anne Will". "Sachkompetenz und Diskussionsfähigkeit scheinen eine untergeordnete Rolle zu spielen." Dagdelen war von der Redaktion zunächst zur übermorgen geplanten Sendung über Fragen der Integration eingeladen und dann mit dem Hinweis auf ihre Mitgliedschaft im Verein "Rote Hilfe" wieder ausgeladen worden. Thalheim weiter: >weiter lesen

Evrensel News

KESK: Druck wächst, Solidarität auch!

Nach der Angriffswelle auf die KESK-(Konföderation der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst) Zentrale und Mitgliedsgewerksachaften gab eine spontane Solidaritätswelle. Auch nach der Freilassung von 20 GewerkschafterInnen sind immer noch 14 in Haft. Weltweite Proteste gegen die Angriffe und Solidarität mit den Gewerkschafterinnen halten weiterhin an. Auch aus Deutschland haben sich neben den Gewerkschaften ver.di und GEW, sowie die LINKE, aber auch viele Einzelpersonen, darunter Hochschullehrerinnen der Solidarität angeschlossen. >weiter lesen

Ein Brief von Yüksel Mutlu

mein Name ist Yüksel Mutlu. Kurz zu meiner Person. Ich wurde 1957 in Bergama geboren, vom Beruf bin ich pensionierte Lehrerin. Mitglied der [Lehrergewerkschaft] Egitim-Sen. Nach dem ich pensioniert wurde, habe ich u. a. als Vorsitzender der IHD Filiale [Menschenrechtsverein] in Ankara und Schatzmeisterin des IHD-Zentrale, Jahrelang auf verschiedener Ebene gearbeitet. Daneben beteilige ich mich an Frauenarbeit. Ich bin Mitglied des »Ständigen Frauenplattform für den Frieden«, »Frauen-Plenum« und dem [Frauendachverband] KADER. >weiter lesen

For the Recognition of the 1st of May as

‘Labour Day’!

For the Freedom of Assembly and an Unrestricted

Right to Demonstrate of Turkey!

Anerkennung des 1 Mai als “TAG DER ARBEIT”!

und Uneingeschränktes Demonstrationsrecht

in der Türkei!

Für die Anerkennung des 1 Mai als “TAG DER ARBEIT”!

Für Versammlungsfreiheit und ein uneingeschränktes

Demonstrationsrecht in der Türkei!

Der 1. Mai ist in Europa ein arbeitsfreier Tag und wird als „TAG DER ARBEIT“ gefeiert. Obwohl die Türkei die

Sozialcharta und die ILO Vereinbarungen unterzeichnet hat, werden in der Türkei gewerkschaftliche Demonstrationen am 1. Mai verboten oder durch massiven Polizeieinsatz unterdrückt. >weiter lesen

1. Mai 2009 in der Türkei AUCH FEIERTAG!

"Tag der Arbeit und Solidarität"

Das türkische Parlament hat nach langen Diskussionen den Gestztentwurf einstimmig beschlossen:

Demnach wird der 1. Mai in der Türkei als "Tag der Arbeit und Solidarität" gefeiert. Die Gewerkschaften, und Organisationen der Arbeit begrüßten die Entscheidung: "Der Kampf dafür hat sich gelohnt. Es ist kein Geschenk der reaktionären AKP-Erdogan Regierung, sondern ein Verdienst unseres Kampfes." >weiter lesen

An die

Gewerkschaft ‚Türkiye Devrimci Sendikalari Konfederasyonu’ (DISK)

Lieber Kollege CELEBI, lieber Kollege GÖRGÜN,

für Eure Einladung zur Kundgebung zum 1. Mai in Istanbul auf dem Taksim-Platz bedanke ich mich ganz herzlich. Leider habe ich gesundheitliche Probleme und werde im Mai in einem Krankenhaus operiert. Deshalb kann ich mich an dieser Aktion der internationalen Solidarität nicht direkt beteiligen. >weiter lesen

435 "Meinungstäter" im Jahr 2008

Zusammenfassende Übersetzung des Berichtes mit Zahlen zu Gerichtsverfahren wegen Meinungsäußerung durch das Demokratische Türkeiforum.

Die Zahl der Meinungstäter stieg von 254 (2007) auf 435 (2008).

Verfahren nach Artikel 301 >weiter lesen

Übersetzungen aus den Tagesberichten der Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) und zusätzliche Berichte des Demokratischen Türkeiforums (DTF)

Ungeklärte Todesfälle

Knochenfunde in BOTAS-Gruben ntvmsnbc.com, 09.03.2009

Im Distrikt Silopi der Provinz Sirnak haben am 9. März 2009 unter der Kontrolle der Oberstaatsanwaltschaft von Silopi Ausgrabungen in den Gruben der Gesellschaft für Pipelines und Öltransport (BOTAS) begonnen. Es wird vermutet, dass in den letzten zwei Jahrzehnten Opfer von außergerichtlichen Tötungen in diese Gruben geworfen wurden. Bei den Grabungen wurden Knochen und Kleidung gefunden und zu der Gerichtsmedizin geschickt. >weiter lesen

Für die Anerkennung des

1 Mai als “TAG DER ARBEIT”

Für Versammlungsfreiheit und ein uneingeschränktes Demonstrationsrecht!

Der 1. Mai ist in Europa ein arbeitsfreier Tag und wird als „TAG DER ARBEIT“ gefeiert. Obwohl die Türkei die Sozialcharta und die ILO Vereinbarungen unterzeichnet hat, werden in der Türkei gewerkschaftliche Demonstrationen am 1. Mai verboten oder durch massiven Polizeieinsatz unterdrückt. >weiter lesen

ARBEITSKAMPF UND SOLIDARITÄT in MERSIN (Türkei) DAUERT AN!

“Wir kämpfen für das gewerkschaftliche Organisationsrecht!”

Der multinationale Logistik und Schiffstransportkonzern Multinaguna International Persada (MIP) arbeitet im türkischen zollfreien Hafen von Mersin zusammen mit Ihrem Vertragspartner AKAN-SEL: Dort arbeiten um 500 Menschen ohne Tarifvertag und Gewerkschaft. >weiter lesen

Verbot/Abschaltung von HAYAT TV

seit vier Tagen ist der gewerkschaftsnahe TV-Sender HAYAT TV ohne gerichtliche Verfügung von Ihnen bzw. von Ihnen nach geordneten Behörden abgeschaltet worden.

Die inzwischen nachgeschobene Begründung widerspricht  allen rechtsstaatlichen politischen Prinzipien >weiter lesen

An die Abgeordneten des Bundestages, EP und Landtages.

An die Vorständen der  NGG, Ver.di, IGBAU, DGB, EMEK-Soli, ATTAC, VVN-BdA, YEK-KOM, ÖDA, TÖB, KOMKAR, AABF, Die Grünen, Die LINKE, SPD, SOZIALFORUM, Internationale Gewerkschaftsverbände und Betriebsräte und Vertrauensleute.

nach 200 Tagen Haft wurden am 6. Juni 2008 der Geschäftsführer und weitere 14 Vorstandsmitglieder unserer Gewerkschaft  sowie Verwaltungsstelle in Ankara aus der Haft entlassen. Wir freuen uns über dieses Urteil. >weiter lesen

Unilever European Works Council

UEWC

Unilever Avrupa işyeri Temsilciliği

 

wir wünschen Euch für Eure Aktion heute großen Zuspruch und vor allem viel Erfolg.

Wir, der Unilever Eurobetriebsrat, werden Eure Angelegenheit mit Nach-druck überprüfen. >weiter lesen

 

15 türkische Gewerkschafter der TÜMTIS freigelassen

Die Situation zur Entwicklung der politischen und gewerkschaftlichen Rechte in der Türkei entspannt sich angeblich seit einigen Jahren. Im zu berichteten Fall meint jedoch selbst die ehr kemalistisch- liberale Tageszeitung Cumhuriyet, dass hier Gewerkschaftsrechte beschnitten werden, wie sie mit dem Militärputsch vom 12.September 1980. >weiter lesen

Entlassungen wegen Gewerkschaftliche Organisation.

Internationaler Konzern Unilever hat die Transport und Logistikbereich bei Lever-Elida in Gebze (bei Istanbul) ausgelagert. Die heimische Firmen CIPA und SIMSEK bekamen dafür dem Auftrag. >weiter lesen

Kriegsgeschrei macht taub

Türkei: Vorschläge zur friedlichen Lösung der Kurdenfrage ignoriert ->weiter lesen

»Die Situation ist gefährlich«

 Kurdische Vereine in Deutschland rufen zur Solidarität gegen die Angriffe türkischer Nationalisten und Faschisten auf. Ein Gespräch mit Ayten Kaplan

->weiter lesen

Diplomatie am Ende?

Türkisch-irakische Verhandlungen gescheitert. Ankara erneuert Überfall-Drohung

->weiter lesen

Als Zielscheibe präsentiert

Türkei: Kurdische Partei legt Bilanz staatlicher Repressionen vor

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Waffenstillstand abgelehnt

Türkische Regierung will nicht mit PKK-Guerilla reden. Kurdische Informationsquellen massiv behindert
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Ein Pionier

Zum Tod des kurdischen Schriftstellers Mehmed Uzun
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Überfall auf Mitglieder und Funktionäre der Gewerkschaft TÜMTIS  und die Festsetzung der Überfallenen durch Polizeibehörden in Izmir

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

aus Berichten und der Pressemitteilung der Gewerkschaft TÜMTIS haben wir erfahren, dass eine Gruppe von Mitgliedern der TÜMTIS am 20.9.2007 angegriffen und schwer verletzt wurden, so dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Diese TÜMTIS- Kollegen haben auch in Izmir versucht ihre gewerkschaftliche Rechte wahrzunehmen. Sie wurden von einer Gruppe von Schlägern angegriffen, die mit Fahrzeugen des Transportunternehmens Akdenniz Selcuk Nakliyat Ambari vorfuhren.

Eine Anerkennung des gewerkschaftlichen Status bei diesem Transportunternehmen war bei ihrem zuständigen ‚Ministerium für Arbeit’ beantragt worden, nachdem TÜMTIS die formalen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt hatte.

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PRESSEMITTEILUNG

Wir protestieren gegen die Angriffe und Festnahmen unserer Gewerkschaftsfunktionäre und Mitglieder in Izmir
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Erdogan beliebt zu scherzen

Türkei: Verfolgung von Intellektuellen nimmt weiter zu. 103 Gesinnungsprozesse in sechs Monaten

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Ältere Artikel

Kurze Geschichte des Paragraphen 301 des Türkischen Strafgesetzbuches

Geheimdienstliche Aktivitäten der Gendarmerie (JITEM und/oder JIT)

Frauendemos zum 8. März

Zeitungsberichte Woche 11/07 

Der EMEK-Solidaritätsverein unterstützt den linken TV-Sender ‚Hayat TV ’

Wir Verurteilen die Ermordung von Hrant Dink

 

Mord an Hrant Dink und die Presseberichte

http://www.reporter-ohne-grenzen.de/
http://press.jrc.it/NewsBrief/alertedition/de/Conflict.html 
http://www.newsxs.com/de/preset/T%FCrkei

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/ausland/398431
http://www.swr.de/swr1/bw/nachrichten/-/id=1000258/nid=1000258/did=1909546/1z0ejge/index.html
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6320224_,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,461053,00.html 
http://www.focus.de/politik/ausland/hrant-dink_nid_43097.html 
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/879/98781/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hrant_Dink 
http://www.agos.com.tr/
http://press.jrc.it/NewsBrief/alertedition/de/Turkey-EU.html 
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/ausland/justiz/398747

 

 Bilder

Angehörige, TÜMTIS-Kollegen und Mitglieder der internationalen Beobachterdelegation ziehen vor den Ankaraer Justizpalast

 

 

Die Polizei- Spezialkräfte halten sich noch verdeckt im Hintergrund- vor dem Hauptportal des Justizpalastes

 

 

Die internationalen Beobachter mit ihren türkischen Kollegen.

 

16 türkische Einzelgewerkschaften haben führende Funktionäre zur Unterstützung geschickt.Am Mikro:Mustafa Türkel, Generalsekretär des Dachverbandes TÜRK- IS