1999 wurden weltweit 70 Journalisten ermordet

Nach Angaben der Weltjournalistenorganisation (WAN) wurden 70 Journalisten im Jahr 1999 ermordet. Allein beim NATO- Angriff auf Jugoslawien seien 18 Journalisten umgekommen. Während in einigen Ländern die Journalisten wegen ihrer Meinung umgebracht würden, kämen auch viele bei kriegerischen Auseinandersetzungen um. Die Organisation WAN vertritt weltweit 17 000 Journalisten. ‘Reporter ohne Grenzen’(RSF, -re-porters sans frontiers-; deutsche Abkürzung ROG)) machte Angaben über die Angriffe auf Journalisten: 1999 sind 449 Journalisten verhaftet und 653 angegriffen worden. Die Länder, in denen die meisten Journalisten in Gefängnissen sitzen, sind nach Reihenfolge: Demokratische Republik Kongo, Kuba und die Türkei. (Evrensel 31.01.00)