Niedenstein,
den 6.10.2002
An
Avrupa
DEHAP;
Fax: 0221/8017785, e-posta:dehapavrupa@gmx.de
Liebe
Freundinnen und Freunde der DEHAP und des
WahlBLOCKS für Arbeit,
Frieden und Demokratie zu den Parlamentswahlen am
3. November 2002 in der Türkei !
Mit
großer Begeisterung verfolgen wir seit den letzten Wochen, dass Ihr Euch mit
großem Erfolg unter dem Dach der DEHAP zum Wahlblock für Arbeit, Frieden und Demokratie zusammen geschlossen
habt. Zu diesem Schritt beglückwünschen wir Euch ganz ausdrücklich, und wünschen
Euch für die Parlamentswahlen in der Türkei viel Erfolg !
Unser
‚Verein zur Förderung der Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei’ hat
in den letzten Jahren oft Medien- und Presseorgane, kämpferische Gewerkschaften
und Menschenrechtsorganisationen in der Türkei unterstützt , die jetzt als
DEHAP für die Wahlen eine echte
Alternative hin zu demokratischen Verhältnissen in der Türkei schmieden
wollen:
-
In der Türkei haben wir in den Redaktionen z.B.
von yeni politika, günlük emek, ozgür gündem und günlük evrensel Gespräche
mit Journalisten geführt und uns in Deutschland Aktionen zur Unterstützung der
Pressefreiheit in der Türkei ausgedacht.
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Wir haben mit Gewerkschaftern in Deutschland und Gästen
aus der Türkei Veranstaltungen organisiert, bei denen über eine demokratische
und friedliche Lösung der kurdischen Frage in der Türkei diskutiert und
informiert wurde.
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Wir haben in Gesprächen und bei Pressekonferenzen
in Ankara und Istanbul beim Menschenrechtsverein IHD viel über die grobe
Verletzung von Menschenrechten und die politische Unterdrückung in der Türkei
erfahren. Über diese Erfahrungen und authentischen Dokumentationen haben wir in
Deutschland in Flugblättern und Zeitschriften Informationen verbreitet:
Beispielweise über den barbarischen Anschlag und über die Inhaftierung des
damaligen Vorsitzenden des IHD, Akin Birdal.
Liebe
Freunde von DEHAP, wenn Ihr jetzt für die große Mehrheit der Menschen in der Türkei
eine Politik für Arbeit, Frieden und Demokratie schaffen wollt, sind das Ziele,
die mit den politischen Zielvorstellungen des EMEK- Solidaritätsvereins völlig
überein stimmen. Für diesem Kampf wünschen wir Euch Kraft, Einheit und möglichst
einen so großen Erfolg, so das eine Organisation wie die unsrige überflüssig
werden kann.
Viele
herzliche solidarische Grüße
Wilhelm
Frohn, Vorsitzender EMEK Solidarität e. V.