Durch die sich mit der IMF-Politik verbündende imperialistisch-kapitalistische Politik ist die Armut und die Anzahl der verbrecherischen Aktivitäten, in die Politiker beteiligt waren, zunehmend gestiegen. Es kam zu Warteschlangen vor den Läden, die preisgünstig Lebensmittel verkauften. Schließlich wurde die ohnehin schlechte Situation, durch Spekulationen und Börsenspiele so hochgetrieben, dass es im November 2000 und im Februar 2001 zu Krisen führte. Millionen von Werktätigen sind mit der Forderung „Arbeit, Brot und Freiheit“ auf die Straße gegangen. Durch diese Aktivitäten entstand die „Emek-Plattform“, an der Gewerkschaften und andere Organisationen beteiligt waren.
Diese Plattform machte nicht nur auf die Ursachen und Hintergründe der Krisensituation aufmerksam, sondern erarbeitete mit Hilfe von Wissenschaftlern das „Emek Program“ aus, das zur Lösung der aktuellen Probleme dienen sollte.
Die Beraubung der
demokratischen Rechte, die Beraubung der Freiheit und die zunehmende Abhängigkeit
der Türkei durch die Außenpolitik waren nach wie vor die Hauptprobleme der
Zeit vor dem Anschlag auf den World Trade Center.
Nach dem Anti-Kommunismus Konzept haben die Kapitalisten ein weiteres Konzept, Anti-Einwanderung (anti-irtica), aus dem Ärmel gezogen, um die Arbeiterbewegung zu teilen und haben damit eine mit dem Begriff des "28. Februars" erklärbare „politische Operation“ verwirklicht. Mit der Parole "dem islamischen Terror mit Laizismus begegnen" haben die Kapitalisten versucht Zweifel unter die Arbeiter zu verstreuen, um die Arbeiterklasse zu spalten, deshalb ist es nicht weit hergeholt wenn man den 11. September als ein "globales 28. Februar" bezeichnet.
Kriegstrommel wurden
geschlagen. Die Medien haben sich mit Kriegspropaganda überschlagen. Lügen,
wie dass ein Krieg die Türkei aus der Misere befreien würde, machten sich
breit. Neben der Wirtschaftskrise wird das Land in einen Krieg und damit in
Chaos und Zerstörung manövriert. Auch wenn die Regierung es nicht wahrhaben
will, hat eine Umfrage gezeigt ,dass die Mehrheit (87%) der türkischen Werktätigen
gegen einen Krieg ist.
Die Partei "EMEP" hat nach dem Anschlag auf das
World Trade Center eine Anti-Kriegs-Kampagne verwirklicht. In den
Arbeiterzentren des Landes hat die Partei bei der Bildung von
Anti-Kriegs-Plattformen geholfen. Es wurden Demonstrationen und andere
Anti-Kriegs-Aktivitäten organisiert. Die Werktätigen der Türkei haben die
Anti-Kriegs-Aktivitäten der europäischen Werktätigen mit Interesse
verfolgt. In der Anti-Kriegs-Bewegung gegen die imperialistische Mächte in
Europa und in der Welt war das Fehlen einer besseren Koordination,
gegenseitige Unterstützung und Bündnis der Arbeiter kaum zu übersehen und
bleibt damit als ein Problem, das noch zu bewältigen ist.
Der imperialistische Krieg ist nicht unser Krieg. Unser Krieg ist, die Welt von der Barbarei der Imperialisten zu befreien.
Eine Deutsche Redewendung sagt:
"Jeder, der nichts verlieren möchte, hat bereits alles verloren."